kurs_engagementDer Katastrophenschutz ist für eine effektive Arbeit vor, während und nach größeren Lagen auf eine Vielzahl an freiwilligen HelferInnen angewiesen. Die Bereitschaft, sich an eine Organisation lebenslang zu binden, ist jedoch in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Auch die steigenden Anforderungen für ehrenamtliche HelferInnen sind ein Grund, warum in Zukunft, insbesondere auf der Führungsebene, qualifizierte Menschen fehlen werden. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach zeitlich begrenzten Engagements und spontane oder selbstorganisierte Hilfeleitungen werden immer häufiger sichtbar. Die immer größere Komplexität von Katastrophen, die zunehmende Heterogenität und Vernetzung der Bevölkerung und ihre sinkende Bereitschaft, sich im Katastrophenfall selbst zu helfen, fordern die Organisationen des Katastrophenschutzes in besonderem Maße heraus, sich an diese Veränderungen anzupassen.

In der wissenschaftlichen und politischen Diskussion werden diese Probleme seit einigen Jahren analysiert und diskutiert, einzelne Organisationen haben auch z.T. sehr umfangreiche eigene Forschungen und Lösungsansätze entwickelt. 

Das Ziel des Workshops ist es, einen Raum für Akteure des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes zu bieten, um die eigenen Erfahrungen, Problemsichten und mögliche Lösungsstrategien zu thematisieren und zu reflektieren. Über den Austausch und das Lernen voneinander und von der Wissenschaft sollen Ansätze für eigene Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt werden

 

Zielgruppe

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Behörden und Trägerorganisationen des Bevölkerungsschutzes 

 

Inhalt

  1. Sie reflektieren, analysieren und problematisieren unter qualifizierter Anleitung die Situation der eigenen Organisation. Im Austausch mit den Erfahrungen anderer Teilnehmer werden mögliche Lösungsstrategien oder -ansätze diskutiert.
  2. Sie erhalten einen Überblick über aktuelle Diskussionen, Ansätze, Studien und Lösungsvorschläge, die sich mit dem Thema „Helfen, freiwilliges Engagement und neue Helfertypen“ im weitesten Sinne beschäftigen und können diese auf die Situation in der eigenen Organisation übertragen.

 

Methoden

  • Trainer-Input mit Praxisbeispielen
  • Intensive Plenums- und Gruppenarbeit
  • Erfahrungsaustausch

 

Termine

02./03. Februar 2018 –  8.30-17.30 oder nach Vereinbarung
(eintägig/zweitägig/Module)

 

Ansprechpartner*in

Dr. Katja Schulze (kontakt@a-kfs.,de)

 

Ort

Berlin

 

Kosten

N/A