Ziel des Gesamtvorhabens RESILIA ist die Entwicklung eines Innovationshubs zur Stärkung der gesamtgesellschaftlichen Resilienz. Hierfür werden drei Resilienzlabore – stationär, mobil und digital – aufgebaut, die als dynamische Bildungs- und Begegnungsorte fungieren. Die Resilienzlabore schaffen Bildungs- und Begegungsräume für die systemisch-gesamtgesellschaftliche Sicherheits- und Resilienzentwicklung und setzen den Fokus auf Dialog, Forschung, Risikomündigkeit und Stärkung der Risikovermeidung und -prävention sowie der individuellen und gesamtgesellschaftlichen Resilienz. Die Angebote richten sich an die ganze Breite der Gesellschaft: die heterogene Bevölkerung, Zivilgesellschaft, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Bundeswehr, Politik und Verwaltung, Forschung und Bildung.
Am Forschungsverbund beteiligt sind die Berliner Feuerwehr, die Freie Universität Berlin, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, die Universität der Bundeswehr Hamburg und die Akademie der Katastrophenforschungsstelle. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Was befähigt uns, uns, Risiken zu vermeiden und uns besser auf das Eintreten von Risiken vorzubereiten? In ihrem Teilvorhaben geht die AKFS dieser Frage konzeptionell nach und erforscht sie empirisch. Dabei entsteht ein Rahmenkonzept, bei dem Resilienz mit der Vermeidung von Risiken beginnt und Resilienz vom Alltag bis in Krisensituationen und vom Individuum bis zur Gesellschaft denkt. Dieses Rahmenkonzept bildet die Grundlage zur Gestaltung eines Resilienzbildungszentrums, in dem mittels verschiedener didaktischer Methoden individuelle und gruppenbezogene Formen der Risiko- und Krisenprävention und Resilienzsteigerung vermittelt werden. Ziel ist die Entwicklung zielgruppensensibler didaktischer Angebote zur Stärkung der Risikoprävention und nachhaltigen Resilienzbildung, die im Alltag verankert ist und in Krisen trägt.
Die Webseite des Gesamtprojektes finden Sie hier.
Laufzeit: Januar 2026-Dezember 2029
Bisherige Arbeiten, Publikationen und Vorträge
Schulze, Katja; Merkes, Sara T.; Zimmermann, Theresa; Voss, Martin (2026): „Sehr kalt und etwas unheimlich“. Ergebnisse einer Bevölkerungsbefragung zum Stromausfall in Berlin im Januar 2026. AKFS Report Nr. 16. Berlin: AKFS. DOI: 10.5281/zenodo.20284970
Schulze, Katja; Merkes, Sara T.; Zimmermann, Theresa; Voss, Martin (2026): „Sehr kalt und etwas unheimlich“. Ergebnisse einer Bevölkerungsbefragung zum Stromausfall in Berlin im Januar 2026. Zusammenfassung der zentralen Befunde. AKFS Report Nr. 17. Berlin: AKFS. DOI: 10.5281/zenodo.20284783
Merkes, Sara T.; Schulze, Katja; Zimmermann, Theresa (2026): Blackout in a Berlin Neighborhood: Voices of Those Affected. Vortrag. Northern European Emergency and Disaster Studies Conference: NEEDS 2026 „Societal Resilience in Times of Cascading Crises and Disasters“. Kaunas, 30.04.2026. Online (book of abstracts): https://needs.ktu.edu/wp-content/uploads/sites/466/2026/05/NEEDS2026-abstract-book.pdf, S. 66.
Kontakt
Akademie der Katastrophenforschungsstelle (AKFS) gGmbh
Prof. Dr. Martin Voss (Teilprojektleitung)
E-Mail: voss@a-kfs.de
Alicia Witrahm (Sachbearbeitung)
E-Mail: witrahm@a-kfs.de
Sara T. Merkes (Teamleitung, wissenschaftliche Mitarbeit)
E-Mail: merkes@a-kfs.de
Theresa Zimmermann (Teamleitung, wissenschaftliche Mitarbeit)
E-Mail: zimmermann@a-kfs.de
Dr. Katja Schulze (Wissenschaftliche Mitarbeit)
E-Mail: schulze@a-kfs.de
Astrid E. Wigidal (Wissenschaftliche Mitarbeit)
E-Mail: wigidal@a-kfs.de
Korbinian Nida-Rümelin (studentische Mitarbeit)
E-Mail: nida-ruemelin@a-kfs.de
Tabea-Magdalena Hähnel (studentische Mitarbeit)
E-Mail: haehnel@a-kfs.de